Zu den faszinierendsten Zeugen der Erdgeschichte bei "Membrini Kristall" zählen zweifellos die versteinerten Baumstämme, die von der Natur in fast unvorstellbar langer Zeit in farbenprächtige Edelsteine umgewandelt worden sind und Naturliebhaber, Ästheten und Philosophen gleichsam begeistern. Im versteinerten Holz treffen sich Weiss und Schwarz, Licht und Finsternis. Es ist wie ein Brennglas für die extremen Gegensätze. Darin liegt die tiefgreifende Faszination, die den chilenischen Dichter Pablo Neruda 1904 zu einer Hommage an das Wunderwerk der Natur veranlasst hat: "Hier ist der Baum im puren Stein, im offenen Geheimnis, in harter Schönheit durch Hunderte von Millionen Jahren erbaut. Achat und Karneol und lichter Kristall haben Harz und Holz verwandelt, bis der Stamm des Riesen verdrängt hat die feuchte Fäulnis und amalgamiert parallel eine Statue: hat das lebendige Blätterkleid sich aufgetrennt, und als die Gerade gefällt, der Wald verbrannt war, hat feuriger Staub, hat himmlische Asche ihn umhüllt, bis Zeit und Lava ihm zuerkannte einen Lohn von klarem Stein."
«Petrified Forest» - Nationalpark in Arizona. Romeo Membrini an der eindrücklichsten Stelle des wohl schönsten «versteinerten Waldes» der Welt |