Buch, CHF 42.-- zuzüglich Versandkosten
Erlebnisberichte von Charly Bieler und Paul Membrini sowie zahlreiche Farb- und s/w-Abbildungen von Paul und Romeo Membrini 1994, 160 Seiten mit 74 teils grossformatigen Farb- und 26 s/w-Abbildungen.
Dieses einmalige, interessante und amüsante, mit vielen hervorragenden Farbaufnahmen illustrierte Werk ist nicht nur ein Berg- und Abenteuerbuch, sondern das Portrait eines aussergewöhnlichen Menschen und seiner Philosophie - Paul Membrini entführt den Leser und Betrachter in seine geheimnisvolle und faszinierende Welt der Kristalle und in die einzigartige Gebirgslandschaft Graubündens.
Paul Membrini
Ein Strahlensucher auf extremen Wegen
DVD, 44 Minuten, CHF 38.-- zuzüglich Versandkosten
Unter diesem Titel realisierte der mehrfach preisgekrönte Bergfilmer Gerhard Baur im Auftrag des Bayerischen Fernsehens einen bemerkenswerten Dokumentarfilm. Auf der Suche nach einem Berufsstrahler stiess er auf den von seinen Kristallfunden und Dia-Vorträgen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gewordenen Churer Paul Membrini. Im Sommer 1996 begleitete Gerhard Baur mit seinem Team den Bündner Strahler über etliche Wochen bei seiner Arbeit. Um das Geschehene hautnah auf Film bannen und den Zuschauern faszinierende Aufnahmen zeigen zu können, wagte sich Baur mit seiner schweren Kamera in die steilsten Wände hinein. Gedreht wurde ausschliesslich im Kanton Graubünden, hauptsächlich in den Bergen der Medelsergruppe sowie am Piz Beverin. Entstanden ist ein aussergewöhnlicher Bergfilm, in welchem die Lebensphilosophie Paul Membrinis voll zum Tragen kommt. Dies ist nach Crystallos bereits der zweite Film über den inzwischen leider im Jahre 2003 verstorbenen Paul Membrini und seinen nicht alltäglichen Beruf.
Seine grosse Liebe zu den Bergen entdeckte „Pablo“ – wie er von seinen Kletterkameraden genannt wurde – schon in frühester Jugend. 16 Jahre lang betrieb er das Strahlen als Hobby, dann machte er die Kristallsuche zum Beruf. Der Drang nach Unabhängigkeit und die Faszination der Kristalle waren grösser als der Wunsch nach einer gesicherten Existenz. Seine oft langen Arbeitstage verbrachte er alleine in der Einsamkeit der Berge, meist in senkrechten Felswänden hängend. In den 33 Jahren als Strahler ist Paul Membrini mancher Gefahr begegnet.
Dieser Film wurde am 45.internationalen Bergfilmfestival von Trento 1997 mit dem 1.Rang preisgekrönt.
Dokumentarfilm über die Arbeit der Strahler und die Mineralien der alpinen Zerrklüfte
| Ein Film von Willy Dinner, Buchs mit: |
Paul Membrini
Ernst Neeracher, Buchs
Dr. Sepp Mullis, Immensee |
DVD, 26 Minuten, CHF 38.-- zuzüglich Versandkosten
Aus den mystischen Vorstellungen früherer Zeit nimmt uns der Film in die Gegenwart. Dabei wird uns einiges an Gedankengut des universalen Naturgelehrten Placidus à Spescha vermittelt. Die Kamera führt uns in konzentrierter Form durch die Wunderwelt der wichtigsten Mineralarten. Bei 2000-facher Vergrösserung erleben wir die Entstehung von Mineralien.
Ernst Neeracher nimmt uns im Film mit auf einen wilden Strahlergang in die Nordwand des Piz Beverin. Dr. Sepp Mullis führt uns in die Welt der Faden- und Zepterquarze. Die von Kluftwand zu Kluftwand gespannten Fadenquarze sind Zeugen der Entstehungsgeschichte alpiner Zerrklüfte und damit Zeugen der Auffaltung der Alpen. Gebirgsbewegungen die vor mehr als 10 Mio Jahren stattgefunden haben, wurden von den Quarzkristallen gleichsam als fossiles Seismogramm aufgezeichnet. Bis 10`000-fache Vergrösserungen lassen uns in eine kaum je gesehene Welt blicken.
Paul Membrini, Berufsstrahler, sucht in gewagten Abseilmanövern Tage und Wochen die riesigen Granitwände des Bündner Oberlandes ab. Mit einem gewagten Pendelquergang bringt er sich an eine beinahe unzugängliche Stelle. In einer 300 Meter hohen Wand verlängert er sein Seil und gelangt so, von Willy Dinner mit der Kamera begleitet, in eine offene Kluft. Herrliche Rauchquarze belohnen die Anstrengungen.
Bei einem anderen Strahlergang findet er im Zervreilagebiet einen der grössten Rauchquarze Graubündens. Dass die Kamera authentisch diesen historischen Moment vom Öffnen der Kluft bis zur Bergung des 73 kg schweren Einzelkristalls mit dabei war, ist ein ausserordentlicher Glücksfall. Das folgende Abseilmanöver mit diesem Fund über die furchterregende Felswand lässt vielleicht erahnen, das „Strahler“ sein mehr bedeutet, als nur Faszination.
Dieser Film ist etwas in die Jahre gekommen bevor er digitalisiert werden konnte. Die Bild- und Tonqualität ist nicht mehr die Allerbesste. Er ist aber immer noch sehr sehenswert.